5 goldene Regeln, um glücklich zu sein

Alle Menschen wollen glücklich sein, doch nur Wenige sind es. Seit Anbeginn der Menschheit suchen alle danach, doch wo ist es? Warum müssen wir suchen? Jemand muss es doch gefunden haben?

Menschen suchen vor allem in Außen nach dem Glück, doch die Welt im Außen ist fließt und ist vergänglich. Weil alles in der äußeren Welt vergänglich ist, folgt zwangsläufig Verlust und wenn man nicht im Ewigen wurzelt, wird man frustriert.

Das Glück im wechselhaften Außen zu suchen ist vergeblich. Gerade in den großen Industriestaaten leben nach Umfragen die meisten unglücklichen Menschen. Hier bzw. dort leben auch die drei große Spielverderber: Krebs, Diabetes und Depression. 

Was sagt uns das? Hat die Ablenkung der westlichen Welt »Mehr, Mehr, Mehr« versagt?

Werden Sie selbst zu einer Quelle des Glücks.

Das Loch im Herzen ist ein Fass ohne Boden und kann durch noch so viele Konsumgüter nicht gefüllt werden.

Das Gefühl glücklich zu sein, entsteht nicht von allein und hängt von inneren, charakterlichen Eigenschaften ab. Der Philosoph Epikur, Neurologen und die Glücksforscher stimmen darüber überein, dass wir Glück aktiv erzeugen müssen.

Die 5 goldenen Regeln um glücklich zu sein.

Glück entsteht nicht von allein. Ohne sich bewusst für Glück zu entscheiden und die fünf folgenden Regeln zu beachten scheint der Mensch in Unlust bis hin zur Depression zu versinken. Fehlt ihm die Süße und macht er sich und anderen Vorwürfe ist der Misserfolg vorprogrammiert.

Hier eine kleine Anleitung zum Glück

1. Aktivität.

Genauso, wie ein Muskel, der nicht bewegt wird, verkümmert, so verkümmern auch wir, werden lasch und schwach, wenn wir uns nichtgeistig beschäftigen. Wer keiner geistigen Aktivität nachgeht, sorgt dafür, dass sein Geist schrumpft. Geistiger Stillstand macht schlechte Laune, fördert Unlust, Antriebslosigkeit und mündet in Depressionen. Ohne Ziele und Herausforderungen fehlt das Dopamin im Hormonhaushalt. Die Folge sind weitere Unlust und es entsteht ein Teufelskreis. Keine Ziele, kein Erfolgserlebnis, kein Dopamin, keine Lust, keine Ziele usw. Geistige und sinnliche Abwechslung sind deshalb wichtig. Sport, Yoga und allgemein körperliche Aktivität belohnt der Körper mit der Bildung neuer Neuronen. Entwickeln Sie also neue Interessen.

2. Sozial leben

Freunde, angenehme Kontakte zu Kollegen und zur Familie steigern das Glückserlebnis. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Im Austausch von Geben und Nehmen, sprechen und hören, berühren und berührt werden erlebt der Mensch Glück. Doch selbst, wenn man einfach nur mit Freunden zusammensitzt entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Serotonin und Oxitocin werden produziert und das stärkt nebenbei auch Ihr Imunsystem. Glückliche und soziale Menschen, Menschen in einer glücklichen und aktiven Partnerschaft sind Untersuchungen zu folge gesünder und leben länger.

3. Leben im Hier und Jetzt

Das intensive Erlebnis von dem was ist, wie z. B. der Duft einer Blume, der Geschmack einer Frucht ist essenziell zum Glückserlebnis. Indem wir unsere Sinneswahrnehmung und Bewusstseinszustände bewusst erleben, erhält unser Leben jene Qualität, die wir uns wünschen – Präsent-sein, Er-Leben. Ausgewählter Genuss, anstelle von Reizüberflutung machen uns glücklich. Also: weniger ist mehr! Je mehr und intensiver wir uns auf jemanden einlassen umso größer wird das Gefühl der Verbundenheit und des Mitgefühls. Glück ist eine Wahrnehmung und ein Er-Leben.

Glück

4. Glück hängt von unseren Erwartungen ab

Sowohl Überforderung als auch Unterforderung sind schädlich. Überforderung führen zu Stress und Unglück, während Unterforderung die Dopamin-Ausschüttung hemmt und so zu Langeweile und Gleichgültigkeit führt. Erwarten Sie also nicht, dass Sie oder irgendjemand perfekt ist. Sind Sie perfekt? Nein. Sind erfolgreiche Menschen perfekt? Nein. Sind Menschen, die große Verletzungen in sich tragen und diese möglicherweise nach Außen tragen, perfekt? Nein, ganz und gar nicht. Erwarten Sie also nicht (nicht), dass andere Menschen sich so verhalten müssen, dass Sie glücklich sind. Bleiben Sie bei sich, denn das macht auf Dauer glücklich.

5. Gute Gedanken

Glück ist vor allem das Ergebnis des richtigen Denkens. Um glücklich zu sein, gilt es Gedanken die einem Freude machen zu fördern und Gedanken, die einem keine Freude machen und Unfrieden stiften zu vermeiden. Hier ein psychologischer Trick: Tue so, als hättest du gute Gedanken und du hast sie.

Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist.
Dostojewski

Glück ist also eine Entscheidung – die Entscheidung für das Glücklich-sein. Um glücklich zu sein, müssen wir uns nur entscheiden glücklich zu sein.

Glück kommt nicht von allein. Es hängt auch davon ab, wie wir die Ereignisse in unserem Leben bewerten. Was Sie tun und was Sie denken. In dieser Welt gibt es keine Zufälle. Gesundheit ist kein Zufall. Eine gute Beziehung ist kein Zufall. Finanzielle Freiheit ist kein Zufall und Glücklich-sein ist ebenfalls kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer bewussten Geisteshaltung und bewussten Handelns. Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst.

Alle 5 Zutaten werden deshalb von einem Hauptthema begleitet: Dankbarkeit

Praktizieren Sie heute Glück. Seien Sie eine Quelle des Glücks, anstelle ein Loch in welchem alles Gute verschwindet.

Viel Erfolg auf Ihrem Weg wünscht Ihnen

About the Author Ulrich Duprée

Ulrich Duprée ist Buchautor, Forscher, Berater und Seminarleiter. Mit 9 Büchern in 11 Sprachen und 15 Ländern gilt er als Experte für Huna, Spiritualität, Hooponopono und Neues Denken.