Das Geheimnis der Fülle, die 7 Wege des Huna für ein erfolgreiches Leben

Jeder möchte in die Fülle statt in den Mangel. Doch sie scheint ein Geheimnis zu sein – die Fülle –, oder warum sind sonst so viele Menschen unglücklich? Stehen Menschen sich oft bewusst oder unbewusst selbst im Weg?

Das Leben ist und kann Fülle sein​

Freude, Gesundheit, liebevolle Beziehungen, das Leben der eigenen Berufung und auch materieller Wohlstand!

Mit diesem Buch leite ich Sie durch sieben Prinzipien, wodurch Sie schrittweise erkennen:
Fülle ist ein Grundrecht, und Sie sind nie von ihr getrennt.

Laden Sie die Fülle in Ihr Leben ein, und lernen Sie, beides – die materielle und die spirituelle Fülle – miteinander zu verbinden.

Herzliche Grüße
Ulrich Duprée

Dupree Hooponopono

Das Geheimnis der Fülle

Jeder möchte in die Fülle statt in den Mangel. Doch sie scheint ein Geheimnis zu sein – warum sonst sind so viele Menschen unglücklich? Stehen Menschen sich oft bewusst oder unbewusst selbst im Weg? Das Leben ist und kann Fülle sein – Freude, Gesundheit, liebevolle Beziehungen, das Leben der eigenen Berufung und auch materieller Wohlstand! In diesem Buch leite ich Sie durch sieben Prinzipien und lasse Sie erkennen: Fülle ist ein Grundrecht, und wir sind nie von ihr getrennt. Laden Sie die Fülle in Ihr Leben ein, und lernen Sie, beides – die materielle und die spirituelle Fülle – miteinander zu verbinden.

• 144 Seiten | Preis: 9,95 €
• erschienen im Schirner-Verlag
• ISBN: 978-3843412872

Von der großen Mutter und der Fülle

Fülle – ein geradezu magisches Wort. Die Masse glaubt, der wahre Reichtum sei der materielle Wohlstand, und wenn man möglichst viel Geld habe, dann werde sich auch der Rest irgendwie regeln. Ein Irrtum, denn du und ich, wir wissen, dass gerade die Jagd nach dem bunt bedruckten Papier häufig dazu führt, dass ein Mensch sich nur noch weiter von der Fülle entfernt und dabei seine Freude, seine Gesundheit und seine Beziehungen aufs Spiel setzt. Umfragen zeigen, dass gerade in den reichen Industriestaaten immer mehr Menschen unglücklich sind, Stress und andere Zivilisationskrankheiten zunehmen.

Das Wort Fülle ist dem Namen Fulla entlehnt. 

Fulla ist die anmutige Dienerin der wunderschönen Göttermutter Frigga oder Freya, die uns Freiheit gewährt und der wir den Freitag gewidmet haben. Freya ist die Herrin über die Ländereien, über jeglichen Besitz, über den Herd und das Feuer, das uns wärmt und nährt. Ihr Stern ist die gefühlvolle Venus, und unter ihren vielen Dienerinnen, wie zum Beispiel den Musen der Dichtkunst und der Musik, ist Fulla diejenige, die ihre reich gefüllten Schatztruhen verwaltet. In diesen befinden sich all die prachtvollen Diademe, die herrlichen Ohrringe, die Armreifen und die Juwelen der Freya. Wenn Fulla eine dieser Truhen öffnet oder die Göttin Feya die große Audienz-Halle betritt, beginnt die Umgebung im sanften Schein der Venus zu leuchten – präsent, doch unaufdringlich.

Wie du bemerkt hast, leiten sich von Fulla die Wörter »voll«, »füllen«, »fühlen« und »Gefühl« ab. 

Gefühle und Fülle hängen eng zusammen, denn erst unsere Gefühle machen aus uns eine Persönlichkeit. Ja, ohne sie wären wir nur leere Hüllen, Schatztruhen, deren Inhalt geraubt wurde. Hast du dir also dein Herz rauben lassen, deine Gesundheit oder dein Geld, dann wollen wir uns an Fulla und an die Besitzerin der Schätze wenden: an Freya, an die hinduistischen Uma, Durga und Lakshmi bzw. an Hina, Papa und Haumea, wie die Hawaiianer sie nennen.

Die wunderschöne Dame Haumea ist nach der hawaiianischen Überlieferung die Schwester von Kane und gehört zu den ältesten Gottheiten. In einigen Erzählungen ist sie mit Kanaloa verheiratet, einem mächtigen Heiler, der wegen seiner vorzüglichen Tugenden zum Begleiter der Götter ernannt wurde. Mit ihm hat sie zahlreiche Kinder, zum Beispiel die Göttinnen Pele und Hi‘iaka, die aus verschiedenen Teilen des Körpers geboren wurden. Manchmal wird Haumea mit der heiligen Erde, Papa, gleichgesetzt, und sie und ihr Mann Wākea sind dann die Ahnen allen Lebens. Haumea erscheint in zahlreichen Gestalten und besitzt den Zauberstab Makalei, der die Fische ruft und alle Nahrung erzeugt. Als Göttin des Lebens und der Fruchtbarkeit hat sie die Fähigkeit, sich immer wieder zu erneuern, und in den alten Gesängen verwandelt sie sich von einer alten Frau regelmäßig in ein schönes junges Mädchen, um immer wieder zu heirateten.

Die Fülle ist weiblich – sie ist die Erde, die Mutter und das ursprüngliche Prinzip, das alles hervorbringt. Sie entspricht der Fruchtbarkeit, also der Fähigkeit, zu gebären, Früchte wachsen zu lassen und so das Leben sich entfalten zu lassen und es zu erhalten.

Fülle ist nicht statisch, sondern immer wieder offenbart sich das Leben aufs Neue als ein beständiger Wechsel von Vielfalt und Reichtum. Der Winter mit seinen erstarrten Wasserfällen und Bergen wie mit Puderzucker bestreut, mit reichem Schnee, der wie Diamanten glitzert, wobei keine einzige Flocke der anderen gleicht, wird abgelöst von einem wogenden Meer bunter Gräser und Blumen im Frühling. Das Leben ähnelt darin unserem Atem, der uns am Leben erhält, einem rhythmischen Kommen und Gehen in kleinen und großen Zyklen. Vom individuellen Leben bis zum Weltzeitalter folgt alles diesem Prinzip: sich zu erneuern und in anderer Gestalt wiederzukehren. Das Universum entstand aus einem Punkt, es dehnt sich aus und wird irgendwann auch wieder dorthin zurückkehren. Es gibt Phasen des Wachstums, der Ruhe und des Vergehens, die wieder Nährboden für das neue Leben hervorbringen.


About the Author Ulrich Duprée

Ulrich Duprée ist Buchautor, Forscher, Berater und Seminarleiter. Mit 9 Büchern in 11 Sprachen und 15 Ländern gilt er als Experte für Huna, Spiritualität, Hooponopono und Neues Denken.