Huna, das Ökosystem und das Haus, in dem wir wohnen [mit Video]


Alle Lebewesen auf diesem Planeten sind miteinander verbunden. Wir leben in einem gemeinsamen Ökosystem. Das Wort »Ökosystem« stammt zum einem von dem altgriechischen Wort oikós ab, das »Haus« bedeutet, und zum anderen von dem uns bereits bekannten sýstēma , das darauf hinweist, dass wir alle zusammen – sýs – auf der Erde ein gemeinsames Thema hat.

  • oikós – Haus
  • sýs – zusammen
  • tēma – Tagesordnung, Ziel

Wir bewohnen also alle dasselbe Haus, und dort gibt es wahrlich komplexe Beziehungen unter den einzelnen Mietern. Der Begriff »Mieter« trifft es sehr gut, denn kein Mensch und kein Tier hat dieses Haus gebaut. Alles war schon vorhanden, und der Stärkere nimmt sich leider manchmal das Recht heraus – sei es mit Waffengewalt oder mit wirtschaftlicher Gewalt – so zu leben, wie er möchte.

Leider, denn das Verletzen des Gesetzes der Harmonie, der Liebe auf der sozialen Ebene, bedeutet immer Leid. Wenn jemand mehr nimmt als gibt, dann entsteht ein Überhang an Negativität. Wir nennen das win-lose-Beziehungen und betrachten wir das mit unserer Seele oder einfach nur geschichtlich, dann erkennen wir, dass sich win-lose-Beziehungen zu lose-lose-Beziehungen entwickeln.

Alle, alle Lebewesen leben gemeinsam unter einem Dach, und wenn ein paar Mieter sich falsch verhalten, die anderen Mitbewohner, die Tiere und Pflanzen, das Land, das Wasser und die Luft zunächst stören und dann zerstören, sind alle Mieter mitbetroffen – alle, denn es gibt weder jemanden, der außerhalb wohnt und für Ordnung sorgen, noch gibt es ein zweites Haus, in das man umsiedeln könnte.Deshalb sind win-lose-Beziehungen lose-lose-Beziehungen.

»Wir haben ein Paradies geerbt und es ist unsere Aufgabe dieses Paradies zu erhalten.«
Bruno Gröning

Der Vertrag, sich zu vertragen

In alten hawaiianischen Gesängen wird berichtet, dass die Menschen einst mit Mutter Erde einen Vertrag geschlossen haben. Damals war der Planet noch vollständig von Wasser, dem Ur-Ozean, bedeckt, und um Land zu bekommen, willigten die ersten Menschen ein, sich um die Erde zu kümmern, sie zu pflegen und für die Lebewesen, die Brüder und Schwestern in der Tier- und Pflanzenwelt, zu sorgen. Als Gegenleistung erhielten die Menschen von Mutter Erde alles, was sie zum Leben benötigten, und so lebten die ersten Menschen, die alten Hawaiianer und alle indigenen Völker über viele Jahrtausende in Harmonie und im Einklang von Geben und Nehmen. Mit anderen Worten, Sie hinterließen keinen ökologischen Fußabdruck.

Der ökologische Fußabdruck

ist ein Bild für das Maß dessen, was der Mensch von der Erde nimmt und damit Spuren hinterlässt. Sie können Ihren persönlichen „Ausbeutungsfaktor“ auf verschiedenen Internetseiten berechnen. Zur Zeit beträgt verbraucht der Mensch die Erde circa um den Faktor 1,5.

Sei einfach die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.
Heile dich selbst und heile die Welt.

Schritt 1

Frage dich heute welchen Fußabdruck du hinterlassen willst. Frage dich heute ob das Mantra »mehr, mehr, mehr« dich wirklich glücklich macht.

Schritt 2

Suche nach Lösungen und treffe Entscheidungen für dich und die Welt. Wir wissen heute, dass die Menschen in jenen Staaten, die nach immer mehr, mehr, mehr streben gerade jene sind die sich am seltesten glücklich nennen. Kaufe z. B. regional ein. Kaufe fair-trade und ökologisch. Unterstütze nachhaltig arbeitende Unternehmen usw.

Ich lade dich damit ein,  von einem unbewussten in einen bewussten Raum zu wechseln. Je bewusster du bist, umso mehr Kontrolle gewinnst du über dein Leben zurück.

Schritt 3

Inspiriere deine Umgebung. Sei ein Richtungsweiser – ein Vorbild. Solche Menschen werden nicht unbedingt von der Masse verstanden, doch das ist auch nicht das Ziel.

Ich bin davon überzeugt, wenn wir die Harmonie mit dem Leben praktizieren – Beziehungen, in welchen alle Lebewesen gewinnen dürfen – dann ist das aktive Friedensarbeit.

Viel Erfolg auf deinem spirituellen Weg wünscht dir
Ulrich Duprée Autor

Und hier nochmal MAN von Steve Cutts


 

About the Author Ulrich Duprée

Ulrich Duprée ist erfolgreicher Buchautor, Forscher, Berater und Seminarleiter. Mit 8 Büchern in 9 Sprachen und 13 Ländern gilt er als Experte für Huna, Spiritualität, Hooponopono und Neues Denken.

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